Blut spenden und damit Leben retten – auch im Sommer unverzichtbar
Gemeinsamer Appell zum Weltblutspendetag am 14. Juni
Köln, 11. Juni 2026. Blutspenden retten Leben. Doch vor allem in den Sommermonaten brechen die Spendezahlen immer wieder ein – es ist Urlaubszeit, Menschen verreisen, andere verschieben die Blutspende wegen der hohen Temperaturen auf einen späteren Zeitpunkt. Für die medizinische Versorgung vieler Patientinnen und Patienten sind Blutspenden jedoch unverzichtbar: Täglich werden sie bei Operationen, in der Notfallmedizin oder der Krebstherapie benötigt.
Zum Weltblutspendetag am 14. Juni ruft das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) daher gemeinsam mit Bundesgesundheitsministerin Nina Warken und dem Patientenbeauftragten der Bundesregierung, Stephan Schwartze, dazu auf, auch vor und während der Sommerferien Blut oder Plasma zu spenden.
Nina Warken, Bundesgesundheitsministerin: „Blutspenden retten Leben: Der Aufwand ist überschaubar, die Wirkung unbezahlbar. Der Bedarf an Blutkonserven ist unverändert hoch. 80 Prozent aller Menschen in Deutschland sind im Laufe ihres Lebens auf Blutpräparate angewiesen – nicht einmal fünf Prozent spenden regelmäßig Blut. Während viele langjährige Spenderinnen und Spender altersbedingt ausscheiden, geht die Spendebereitschaft zurück – insbesondere bei jungen Menschen. Nutzen Sie die Möglichkeit zur Blutspende und motivieren Sie in Ihrem Umfeld. Jede Spende zählt.“
Stefan Schwartze, Beauftragter der Bundesregierung für die Belange der Patientinnen und Patienten: „Wer nach einem Unfall auf der Intensivstation liegt, eine Krebsbehandlung erhält oder während einer Operation Blut benötigt, ist auf die Solidarität anderer angewiesen. Blutkonserven können nicht hergestellt werden und sind nur verfügbar, wenn es genügend Spenden gibt.
Hinter jeder Blutspende steht ein Mensch, der einem anderen Menschen hilft und oft wertvolle Lebenszeit schenkt. Deshalb mein Appell zum Weltblutspendetag: Werden Sie Blutspenderin oder Blutspender. Blut wird jeden Tag benötigt. Ihre Spende zählt.“
Dr. Johannes Nießen, Kommissarischer Leiter des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit: „Blut spenden heißt: füreinander da sein, wenn es zählt. Wer gesund ist, kann mit einer einzigen Blut- oder Plasmaspende ganz konkret helfen – schnell, unkompliziert und oft lebensrettend. Gerade im Sommer brauchen wir Menschen, die nicht aufschieben, sondern losgehen und spenden. Jede Spende kann für andere alles bedeuten. Deshalb: Blut spenden. Einfach machen!“
Der gemeinsame Appell richtet sich auch an Jüngere: Mit der bundesweiten Kampagne „Blut spenden. Einfach machen.“ will das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit vor allem junge Menschen zwischen 18 und 35 Jahren sensibilisieren.
Auch die diesjährige Kampagne der Weltgesundheitsorganisation (WHO) stellt den Aspekt der Solidarität in den Mittelpunkt: Das Motto „One Drop of Humanity. Give Blood. Save Lives.“ („Ein Tropfen Menschlichkeit. Spende Blut. Rette Leben.“) zeigt, dass eine Spende mehr ist als eine medizinische Handlung – sie ist Ausdruck von gemeinsamer Verantwortung und Mitgefühl.
Weitere Informationen des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit zum Thema Blut- und Plasmaspende bietet die Website www.blutspenden.de. Hier ist auch die Suche nach einem Spendedienst in der Nähe möglich.
Auch in den sozialen Medien ist die Kampagne präsent:
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Weiterführende Informationen bietet das Themendossier Blutspende:
www.bioeg.de/fileadmin/user_upload/PDF/medienservice/Themendossier_Blutspende_2025_BIOEG.pdf
Bestellung der kostenlosen Materialien des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit unter:
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Seit dem 13. Februar 2025 ist die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG). Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit ist eine Fachbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit.
Beauftragter der Bundesregierung für die Belange der Patientinnen und Patienten
Linda Pfleger (Pressereferentin)
Bundesministerium für Gesundheit
11055 Berlin
Tel. 030 18441-4492
E-Mail: patientenrechte(at)bmg.bund.de
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