Repräsentativbefragung 2026 zu Wissen, Einstellung und Verhalten der Allgemeinbevölkerung zur Organ- und Gewebespende
Hintergrund und Ziele
Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG), vormals Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), untersucht regelmäßig mit repräsentativen Umfragen das Wissen, die Einstellung und das Verhalten der Allgemeinbevölkerung zur Organ- und Gewebespende in Deutschland. Die jüngste dieser Studien ist die Repräsentativbefragung 2026. Die Studie hat das Ziel, das Wissen, die Einstellung und das Verhalten in Hinblick auf das Thema Organ- und Gewebespende zu erfassen. Außerdem werden – aufbauend auf vorherigen Studien – Trendverläufe dargestellt und Veränderungen in Wissen, Einstellungen und Verhalten untersucht.
Nach § 2 des Transplantationsgesetzes ist die Zielgruppe des BIÖG mit Blick auf die Aufklärung zum Thema Organ- und Gewebespende die Allgemeinbevölkerung ab einem Alter von 14 Jahren. Das BIÖG nutzt die Erkenntnisse dieser Befragung, um seine Maßnahmen zur Aufklärung zur Organ- und Gewebespende zielgruppengerecht zu gestalten. Die Studienteilnehmerinnen und Studienteilnehmer unterstützen mit ihrer Teilnahme das BIÖG in dieser wichtigen Aufgabe.
Methodik
Für die Repräsentativbefragung 2026 zu Wissen, Einstellung und Verhalten der Allgemeinbevölkerung zur Organ- und Gewebespende wird vom Meinungsforschungsinstitut forsa – Gesellschaft für Sozialforschung und statistische Analysen mbH –eine für Deutschland repräsentative Stichprobe von 4.000 Personen im Alter von 14 – 75 Jahren gewonnen und mit computergestützten Telefoninterviews (CATI) befragt. Die Stichprobe wird zufällig über Festnetz- und Mobiltelefonnummern ausgewählt. Dabei wird nicht auf öffentliche Telefonverzeichnisse oder andere Listen zurückgegriffen, sondern die Ziehung der Nummern erfolgt aus einer Liste computergenerierter Nummern, von denen nicht bekannt ist, ob sie freigeschaltet sind und wer unter den Nummern zu erreichen ist. Wenn ein Anruf zustande kommt, ermitteln die Interviewerinnen und Interviewer, ob es sich um einen Privatanschluss handelt. Dann stellen sie fest, ob eine Person im Alter von 14 – 75 Jahren unter dieser Nummer erreichbar ist. Wenn das der Fall ist, wird diese Person gebeten, an dem Interview teilzunehmen. Die Teilnahme ist freiwillig. Die erhobenen Daten werden anonymisiert. Das heißt, die Antworten werden nicht zusammen mit den Telefonnummern gespeichert und können nicht mit den Telefonnummern in Verbindung gebracht werden. Es sind somit keinerlei Rückschlüsse auf die Identität der beantwortenden Personen möglich.
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