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Demenz ist kein unausweichliches Schicksal

8. Bundeskonferenz des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit rückt Demenzprävention in den Fokus

Köln, 14. April 2026. Rund 1,84 Millionen Menschen mit Demenz leben derzeit in Deutschland – Tendenz steigend. Wissenschaftliche Studien zeigen jedoch, dass bis zu 45 Prozent der Demenzfälle durch gezielte Prävention verhindert oder deutlich hinausgezögert werden könnten. Dieses Potenzial stärker zu nutzen, ist Ziel der 8. Bundeskonferenz „Gesund und aktiv älter werden“, die das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) am 22. April in Köln veranstaltet.

Die Konferenz unter dem Motto „Demenzprävention im Dialog – Aufklärung verbessern, Strukturen stärken, Risiken reduzieren“ bringt Fachleute aus Wissenschaft, Praxis und Politik zusammen, um aktuelle Erkenntnisse, erfolgreiche Praxisbeispiele und strategische Ansätze der Prävention zu diskutieren. Denn das Wissen über wirksame Möglichkeiten der Demenzprävention ist in der Bevölkerung, und teilweise auch bei Fachkräften, noch nicht ausreichend verbreitet.

Nina Warken, Bundesministerin für Gesundheit: „In Deutschland erkranken jedes Jahr über 400.000 Menschen an Demenz. Eine Krankheit, die mit großen Herausforderungen für Betroffene und für deren Angehörige verbunden ist. Rund die Hälfte der Demenzfälle könnte durch Prävention vermieden oder zumindest verzögert werden. Wir alle können aktiv Vorsorge treffen: durch gesunde Ernährung, Bewegung und Sport, Rauchverzicht und die Wahrnehmung von Früherkennungsangeboten.“

Dr. Johannes Nießen, Kommissarischer Leiter des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit: „Demenz ist kein unausweichliches Schicksal. Sie zeigt sich meist erst im Alter, doch das Risiko wächst über viele Jahre hinweg. Entscheidend ist deshalb, wie wir leben und welche Möglichkeiten wir dafür haben. Wir müssen Gesundheit von Anfang an mitdenken und den Alltag so gestalten, dass Menschen gut für sich sorgen können.“

Renommierte Expertinnen und Experten werden aktuelle wissenschaftliche Impulse zu Lebensgewohnheiten, individueller Risikoerkennung, Früherkennung und personalisierten Präventionsansätzen geben – darunter Prof. Dr. Daniela Berg (Direktorin der Klinik für Neurologie Kiel, Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Neurologie), Prof. Dr. Frank Jessen (Direktor der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie; Uniklinik Köln) und Prof. Dr. René Thyrian (Leiter der AG interventionelle Versorgungsforschung mit Schwerpunkt neurodegenerative Erkrankungen am Deutschen Zentrum für neurogenerative Erkrankungen).

Die Konferenz richtet sich an Fachkräfte sowie Multiplikatorinnen und Multiplikatoren im Bereich Demenz und Gesundheitsförderung. Die Anmeldung für eine Teilnahme vor Ort im Hotel Hilton Köln ist weiterhin hier möglich.

Hier finden Sie das Programm der 8. Bundeskonferenz „Gesund und aktiv älter werden": www.gesund-aktiv-aelter-werden.de/fachinformationen/unsere-bundeskonferenzen/aktuelle-bioeg-bundeskonferenz/programm/

Bestellung der kostenlosen Materialien des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit unter:
Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit, 50819 Köln
Online-Bestellsystem: https://shop.bioeg.de/
E-Mail: bestellung(at)bioeg.de

Pressekontakt:
Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG)
Maarweg 149-161, 50825 Köln
Tel.: +49 (0)221 8992-332
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Seit dem 13. Februar 2025 ist die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG). Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit ist eine Fachbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit.

Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit hilft unter anderem bei Spiel- und Tabaksucht. Hier mehr erfahren!

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